Anwaltsbüro
Gino Keller
Fürsprecher/Rechtsanwalt lic. iur., LL.M. in internationalem Wirtschaftsrecht Fachanwalt SAV Familienrecht
Aktuelle Themen (Auswahl)*    1. Vorsorgeauftrag:  Seit kurzem gibt es die Möglichkeit, einen Vorsorgeauftrag zu machen. Darin hält man fest, was gelten soll für den Fall, dass man wegen einer Krankheit oder eines Unfalls vorübergehend oder dauernd urteilsunfähig werden sollte. Wer soll dann für einen schauen, was genau sind die Aufgaben dieser Person. Es gibt viele Vorlagen im Internet, die recht gut sind. Aber, wenn Sie spezifisch die wirklichen Möglichkeiten ausloten wollen, wäre eine Beratung eine Möglichkeit.  Ähnliches gilt bei einem eigenhändigen Testament.   2. Änderungen beim Kinderunterhalt und beim Pensionskassenrecht im Falle einer Scheidung: Am 01.01.2017 wurden unter anderem neue Gesetze und Verordnungen im Bereich Kinderunterhalt in Kraft gesetzt. Es ist zum Teil möglich, allenfalls alte Urteile anzupassen. Es lohnt sich, einen Blick auf die neuen Regeln zu werfen, z.B. wenn man kurz vor einer Trennung oder Scheidung steht oder bereits einen Unterhaltsvertag oder ein Urteil betreffend Kinderunterhalt hat. Auch bei der Pensionskassenteilung hat sich etwas verändert: der Stichtag der Teilung; die Möglichkeit einer Teilung auch nach dem Vorsorgefall Alter oder Invalidität. Fragen Sie nach den Konditionen einer Beratung.  3. Neue Regeln beim Fahren unter Alkoholeinfluss: Es wird nun im allgemeinen keine Blutentnahme mehr geben, sondern es wird mit einem Spezialgerät die Menge Alkohol in der Atemluft gemessen (g/Liter), sollte der Schnelltest eine kritische Messung anzeigen. Früher mussten die Atemluft-Messgeräte auf Blutalkohol im Blut umrechnen (g/kg); das ist nicht mehr der Fall. Wenn Ihnen die Polizei nach der ersten Messung also sagt, sie hätten "0.45 Promille" jubeln Sie nicht zu früh; es sind nämlich vermutlich umgerechnet 0.9 Promille g/kg Blutalkoholkonzentration damit gemeint, da man den g/lit-Messwert verdoppeln muss...

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